Am Donnerstag (15.10.) findet der erste Vortrag der neuen Reihe „Ausgegraben – Was Fossilien erzählen“ im LWL-Museum für Naturkunde. Die Reihe gehört zum Begleitprogramm der Paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen „überLeben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“. Dr. Achim Schwermann ist Paläontologe und Dinosaurier-Fachmann am LWL-Museum. Er hat die Ehre, das Begleitprogramm mit seinem Vortrag zu eröffnen, in dem er über die Westfälischen Plesiosaurier spricht, welche in diesem Jahr zum „Fossil des Jahres“ gekürt wurden. Der Vortrag dauert rund 45 Minuten. Im Anschluss daran findet ein Rundgang durch die Ausstellung und zu den Plesiosaurier-Fossilien statt.
Die Paläontologische Gesellschaft hat als „Fossil des Jahres“ eine Gruppierung von Plesiosaurierarten auserkoren, die allesamt nur aus Westfalen bekannt sind. Allein zwei Exemplare sind im Münsteraner Naturkundemuseum zu sehen, eines im Geomuseum der Universität Münster und eines im Naturkunde-Museum Bielefeld. Schwermann erklärt in seinem Vortrag, was Rhaeticosaurus, Westphaliasaurus, Arminisaurus und Brancasaurus so besonders macht. Er erläutert, dass diese fossilen Meeresreptilien stellvertretend für die ganze Gruppe der Plesioauria stehen, deren Evolution und Erforschungsgeschichte Thema des Vortrags sind.
Die Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum ab acht Jahren. Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl ist eine Anmeldung zum Angebot erforderlich. Der Eintritt ist frei.